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Meine Daten gehören mir

Tja, die Sache mit den Daten ist wahrscheinlich gar nicht so einfach. Vorweg möchte ich betonen, dass ich weder ein Datenjurist bin noch ein Profi im Gebiet vom Coden. Ich bin lediglich ein IT-Enthusiast, der vor kurzem die Snowden-Biografie Permanent Record gehört hat und in der Freizeit gerne auch einmal tiefer in der Thematik von Softwarecode versinkt.

Aus der Biografie ist mir ein Satz hängen geblieben. Er klingt in etwa so: “Während in den USA die Daten demjenigen gehören, der diese erhebt, ist es in Deutschland so, dass die Daten das Eigentum vom Verursacher sind.”

Dass wir alle immens viel Daten verursachen ist uns wohl klar, und dass wir diese Daten meistens nicht selber in der Hand haben dämmert uns wahrscheinlich auch schon. Wenn man sich dann noch Permanent Record anhört, merkt man, wie schlecht es um uns steht. Aber nagut, ich bin kein Jurist und habe nicht viel Fachwissen, vielleicht steht es um uns auch gar nicht so schlimm.

Kommen wir zu den Musikdaten: Verdammt nochmal, wie oft habe ich denn jetzt das neue Red Hot Chili Peppers Album Unlimited Love gehört? Muss ich dafür jetzt wirklich wieder bis zum Ende des Jahres warten? Wo ist dieser blöde Counter, den ich zu iTunes Zeiten gesehen habe. Damals war ich mir sicher, dass meine Daten auf meinem Rechner oder in meiner Hosentasche liegen.

Ich will mich kurz halten. Bei Spotify geht es nur über Umwege. Ich habe es im Jahr 2020 geschafft, meine Streaming History herunter zu laden, allerdings nur die vom vorherigen Jahr, alles Ältere war mir nicht zugängich. Vielleicht hat sich hier bereits etwas getan, aber auf dem ersten Blick sieht es in den Privacy-Settings so aus, als ob es nur über einen längerern Prozess klappt. Mehr möchte ich an dieser Stelle auch nicht über Spotify sagen.

Wie ich es mache: Ich habe meinen last.fm Account mit Spotify gekoppelt. last.fm speichert meine straming history für mich… und den Rest der Welt. OK, ich habe meinen Account wahrscheinlich auch mal öffentich gemacht und irgendwo einen Haken gesetzt und auf OK geklickt. Zumindest bietete last.fm auch eine API an, mit der man relativ leicht seine Streaming History z.B. im json-Format herunterladen kann. Ins Detail möchte ich hier nicht gehen. Da gibt es bereits viele Anleitungen wie das geht. Das Finale Ergebnis ist eine lange Tabelle mit den Informationen welches Lied von welchem Künstler zu welchem Zeitpunkt abgespielt wurde. Damit kann man schon eine Menge machen. Im Nächsten Blogbeitrag zeige ich wie.

Das Beitragsbild zeigt übrigens Anteilig die Künstler, die ich im Jahr 2020 gehört habe.

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